Margarita Fuchs und Roswitha Klaushofer gestalten einen Abend mit Lyrik, Prosa und Textcollagen zu einer Welt im Wandel
Musik: Julia Maria Klaushofer
30. September 2026, 19.00 Uhr,
Haus der Kultur, Anif
Eintritt Euro 10
von den dunklen seiten der postkarten Gedichte und Collagen
Alles beginnt beim Suchen und Finden: 33 Ansichten von Welt zeigen die Probleme im Wandel einer brüchigen Gegenwart.
Margarita Fuchs führt uns in ihrer Dystopie „Der große Dreh“ eine Gesellschaft vor Augen, in der der Einzelne durch nützliche Kontrolle, manipuliert und gleichgeschaltet, zum Testobjekt wird – in vermeintlicher Freiheit einer „schönen neuen Welt“.
„Es blieb uns nichts anderes übrig, als sich der veränderten Situation zu stellen und das Nichts für etwas zu halten, das Sinn ergab. Und so erfassten wir die Leere mit einer Wahrhaftigkeit und Genauigkeit, die uns niemand zugetraut hätte.“
Roswitha Klaushofer montiert aus Geschriebenem Silben, Wörter oder einzelne Sätze zu Nachrichten, ergänzt und befestigt sie mit ihren Grafiken, ausgeschnittenen oder gerissenen Figuren. Immer ist es ein Hin – und Herschieben der Worte, eine Auseinandersetzung mit dem Vorgefundenen. Daraus wird Poesie, ein Gedicht, eine Auflehnung, eine Andeutung, auch ein Fremdes, woher wir kommen und wohin wir gehen.
Julia Klaushofer, * 1975 in Zell am See, Musikerin und Instrumentalpädagogin, Engagements als Cellistin in diversen Orchester, Lesungen, Vernissagen, Unterrichtstätigkeit am Musikum Salzburg.
Nächste Veranstaltungen „König Roger“ Opernaufführungen im Ägyptischen Museum in München. (Opera Incognita) https://opera-incognita.de/