25. Februar 2026,
19 Uhr
Eintritt Euro 30
Haus der Kultur, Anif
BRAHMS PUR
Johannes Brahms
Sonate für Violine und Klavier d-moll, op. 108
Allegro
Adagio
Un poco presto e con sentimento
Presto agitato
Sonate für Violoncello und Klavier F-Dur, op. 99
Allegro vivace
Adagio affettuoso
Allegro passionato
Allegro molto
PAUSE
Trio für Klavier, Violine & Violoncello in H-Dur, op 8
Allegro con brio
Scherzo. Allegro molto
Adagio
Finale. Allegro
Benjamin Herzl
„Benjamin Herzl nutzte die Zusammenarbeit mit dem Pianisten Fazil Say zu einer fulminanten Darbietung“
(Salzburger Nachrichten)
Der Geiger Benjamin Herzl (*1994) wird von Publikum und Presse gleichermaßen für seine virtuose Perfektion als auch seine Tiefe und hohe Musikalität gelobt. Er ist Stipendiat der Mozartgesellschaft Dortmund, Preisträger des Internationalen Brahmswettbewerbs sowie Gewinner des von Vadim Repin gestifteten Mozart-Preises.
Der Künstler erhielt seine Ausbildung am Salzburger Mozarteum sowie an den Musikuniversitäten in Wien bei Christian Altenburger und Julian Rachlin.
Als 13-Jähriger debütierte er beim Internationalen Mozart-Fest Mannheim und ist seitdem auf renommierten Konzertpodien zu Gast, so u. a. als Solist im Konzerthaus Dortmund, im Großen Festspielhaus Salzburg, im Wiener Musikverein oder im Oratorio San Felipe Neri Havanna. 2019/20 fungierte Benjamin Herzl in der Jubiläumsaison 70 Jahre Jeunesse Musicales in zahlreichen Konzerten als „Featured Artist“.
„Benjamin Herzl nutzte die Zusammenarbeit mit dem Pianisten Fazil Say zu einer fulminanten Darbietung“
(Salzburger Nachrichten)
Der Geiger Benjamin Herzl (*1994) wird von Publikum und Presse gleichermaßen für seine virtuose Perfektion als auch seine Tiefe und hohe Musikalität gelobt. Er ist Stipendiat der Mozartgesellschaft Dortmund, Preisträger des Internationalen Brahmswettbewerbs sowie Gewinner des von Vadim Repin gestifteten Mozart-Preises.
Der Künstler erhielt seine Ausbildung am Salzburger Mozarteum sowie an den Musikuniversitäten in Wien bei Christian Altenburger und Julian Rachlin.
Als 13-Jähriger debütierte er beim Internationalen Mozart-Fest Mannheim und ist seitdem auf renommierten Konzertpodien zu Gast, so u. a. als Solist im Konzerthaus Dortmund, im Großen Festspielhaus Salzburg, im Wiener Musikverein oder im Oratorio San Felipe Neri Havanna. 2019/20 fungierte Benjamin Herzl in der Jubiläumsaison 70 Jahre Jeunesse Musicales in zahlreichen Konzerten als „Featured Artist“.
Benjamin Herzl konzertiert auf der “Ex Guilet“ Joseph Guarnerius Violine, Cremona anno 1732, welche dem Künstler von der Oesterreichischen Nationalbank zur Verfügung gestellt wurde. Dieses Instrument wurde zuvor von Daniel Guilet (Beaux Arts Trio), David Oistrach, Henriyk Szeryng und Joshua Bell gespielt.
Herzl ist Gründer und künstlerischer Leiter des Festivals Concerti Corti, welches erstmals von 9.-12. Juni 2023 zu Ehren des österreichischen Regisseurs Axel Corti in Salzburg stattfand. https://www.concerticorti.at/
Beatrice Berrut
Die Schweizer Pianistin und Komponistin Beatrice Berrut, Associate Artist 2023 der renommierten „Festivals de Wallonie“, wurde von der Irish Times als „eine Künstlerin, die in aller Ruhe eine Vielzahl an Schichten von Genialität und Schönheit offenbart“ und als „herausragend in allen Kategorien, die Werke von Chopin und Bach elektrisierend darbot“ bezeichnet. (Cleveland Plain Dealer) In Anlehnung an Mahlers Aussage „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Bewahrung des Feuers“ ist sie eine bahnbrechende Künstlerin, welche eine Paraphrase zu Arnold Schönbergs bedeutendem Werk „Verklärte Nacht“ geschrieben hat, die vom Sohn des Komponisten gewürdigt wurde und heute in der Pianistengemeinde umfassend begehrt ist. Ihre dynamische Arbeit als erfolgreiche Solistin, Komponistin, Arrangeurin und künstlerische Leiterin ihres eigenen Festivals „Les Ondes“ in der Schweiz, hat sie zu einer kulturellen Visionärin in der europäischen Kunstszene gemacht.
Zu Berruts jüngsten und kommenden Bühnenabenteuern gehören Auftritte als Solistin auf großen europäischen Bühnen mit wichtigen europäischen Orchestern wie dem English Chamber Orchestra im Rahmen einer Mozart-Tournee, die unter anderem in der Cadogan Hall in London und der Victoria Hall in Genf Station machte, ausverkaufte, vom NDR live übertragene Konzerte in der Staatsoper Hannover mit dem Niedersächsischen Staatsorchester unter der Leitung von Dirigentenlegende Mario Venzago, Klavierabende, bei denen sie ihre einzigartige Sichtweise auf Mahlers Symphonien in berühmten Sälen wie dem Wiener Konzerthaus oder der Wigmore Hall in London präsentierte. Ihre Kunst, Mahlers gigantisches Orchester in reiche und üppige Klavierpartituren zu verwandeln, wird sowohl von ihren Kollegen als auch von der Presse hoch geschätzt, wie diese Zeilen aus Le Monde belegen: „Ihre Behandlung der Sinfonien Gustav Mahlers besteht darin, das solide Gold des Orchesters in das flüssige Gold des Klaviers zu verwandeln“.
Ihr musikalisches Leitbild ist inspiriert von den Hinterlassenschaften europäischer Spiritualität und Mystik, wobei sie sich gekonnt im weiten Spannungsfeld der Musik von Komponisten wie Bach und Liszt bewegt, um eine Reihe von gefeierten Aufnahmen zu schaffen, die ihren Zuhörern als Treffpunkt dienen, eine gemeinsame Basis und gemeinsame Erfahrungen zu finden. Ihre preisgekrönte Diskografie und ihre neue Zusammenarbeit mit dem renommierten und luxuriösen französischen Label La Dolce Volta hat eine starke Medienpräsenz und hat wesentlich dazu beigetragen, sie als bedeutende Künstlerin innerhalb der europäischen Kunstszene zu etablieren, indem sie zu Interviews und Auftritten in Fernsehsendungen wie der Nachrichtensendung der Deutschen Welle, der Kultursendung von TV 5 Monde, Victoires de la Musique von France 3, RTS, Classic FM oder ARTE eingeladen wurde.
In der tiefen Überzeugung vom ausschließlichen Vorhandensein entweder guter oder schlechter Musik, ist Beatrice Schaffen fließend in allen kompositorischen Genres zu verorten, weshalb sie auch beauftragt wurde, Werke für klassische Musikserien sowie für Elektromusikfestivals und für Filme zu schreiben. Ihre Musik wurzelt in der europäischen Tradition – mit besonderem Einfluss der für ihre diabolische Virtuosität bekannten Klangsprachen von Ravel und Skrjabin – und vermischt sich mit ätherischen Einflüssen des amerikanischen Minimalismus und mit der heroischen Rhetorik der Filmmusik. Ihre Kreativität hat sie auch dazu gebracht, Songs von MUSE und Walt Disney Classics neu zu arrangieren, um sie wie virtuose Klavierstücke von romantischen Komponisten wie Rachmaninoff, Chopin oder Liszt klingen zu lassen. Wie Mark Twain gesagt haben soll: „Sie wussten nicht, dass es unmöglich war, also taten sie es!“
Als Ikonoklastin und glühende Verfechterin der klassischen Tradition hat Beatrice mit ihrem starken Willen, die klassische Musik zu demokratisieren und die Grenzen zwischen den Genres zu überwinden, ihr eigenes Festival ins Leben gerufen, bei dem traditionelle klassische Musikkonzerte auf Klezmer, Jazz oder Flamenco treffen.
Sie arbeitet auch gerne mit eklektischen Künstlern zusammen, wie z. B. mit dem Eislaufweltmeister Stéphane Lambiel für eine neu entwickelte Show rund um den Themenkreis Magie, die den Initiationsweg eines Jugendlichen erforscht, oder mit der zeitgenössischen Tanzkompanie „Cocoon Dance“ aus Bonn für eine Aufführung von Beethovens Geistertrio beim Bonner Beethovenfest.
Sie wurde vom Genfer Observatorium und der Europäischen Weltraumorganisation ESA ausgewählt, um ihre eigene Rolle in einem Kurzfilm über die GAIA-Mission zu spielen, in dem Parallelen zwischen den Aufgaben einer Konzertpianistin und denen einer Astrophysikerin gezogen werden.
Beatrice Berrut ist seit 2013 Bösendorfer Künstlerin. Diese lange und fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Wiener Unternehmen und der Schweizer Pianistin prägt den besonderen Klang der Aufnahmen von Beatrice.
Matthias Bartolomey
Matthias Bartolomey wurde 1985 in Wien geboren.
Im Alter von sechs Jahren erhielt er den ersten Cellounterricht bei seinem Vater, Franz Bartolomey. Er studierte in den Konzertfachklassen bei Prof. Valentin Erben an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und bei Prof. Clemens Hagen an der Universität Mozarteum Salzburg wo er 2010 sein Masterstudium mit Auszeichnung abschloss.
Seit Oktober 2020 unterrichtet Matthias Bartolomey als Univ.Prof. an der Universität Mozarteum Salzburg.
2012 gründete er mit dem Geiger und Mandolaspieler Klemens Bittmann das Duo BartolomeyBittmann — progressive strings.
Die Formation führt mit ihren Eigenkompositionen ihr stark in der klassischen Musiktradition veran-kertes Instrumentarium auf einen neuen Weg. Mit Spontanität und Improvisation der Rock- und Jaz-zästhetik verbinden sie intim groovende und kraftvoll rockende Elemente.
Zahlreiche Konzerttourneen haben das Duo unter anderem bereits in die Berliner Philharmonie, die Elbphilharmonie Hamburg, das Muziekgebouw Amsterdam, den goldenen Saal des Musikverein Wien sowie zu vielen namhaften europäischen Festivals und in Länder wie die USA, Japan, Iran und Kenia geführt.
Seit der Gründung hat das Duo 4 Studioalben aufgenommen und erhielt im Jahr 2022 den re-nommierten Preis der Deutschen Schallplattenkritik für das Album ‚z e h n‘.
Im Jahr 2014 spielte Matthias die selten aufgeführte Cello-Sonate von Sir André Previn mit dem Pia-nisten Clemens Zeilinger auf CD ein. Die Aufnahme ist beim Label ARS Produktion erschienen.
Zu seinen Kammermusikpartnern zählen unter anderem Benjamin Schmid, Linus Roth, Helmut Deutsch, Ariane Haering, Silke Avenhaus, Magda Amara, Matthias Schorn und Clemens Zeilinger.
Literarisch-musikalische Projekte gestaltete er mit Martina Gedeck, Isabel Karajan, Birgit Minich-mayr, Ursula Strauss und Karl Markovics.
Für den Film ‚Wir töten Stella‘ von Julian Pölsler spielte er 2017 die Sarabande aus der Suite Nr. 6 für Solo-Cello von J.S.Bach ein.
Seit 2010 spielt er als Solo-Cellist bei dem von Nikolaus Harnoncourt gegründeten Ensemble für Alte Musik, dem Concentus Musicus Wien.
Seit 2017 ist Matthias vermehrt auch als Komponist mit Fokus auf die Erweiterung des
Cello-Repertoirs und der damit verbundenen Entwicklung progressiver Spieltechniken tätig.
Im Frühjahr 2024 veröffentlichte er sein erstes SOLO Album mit Musik für Solo Cello von J.S.Bach und seinen Eigenkompositionen.
Für den Nationalen Cello Wettbewerb der Cello Biennale Amsterdam 2024 komponierte Matthias Bartolomey das Auftragswerk für Violoncello Solo mit dem Titel ‚Schaduw‘.
In seiner pädagogischen Tätigkeit stellt Matthias Bartolomey stets seine vielfältigen kammermusika-lisch und solistisch geprägten Erfahrungen in Verbindung mit neuen, progressiven und intuitiv-schöpferischen Spieltechniken mit besonderem Fokus auf Groove, Rock-Elemente.
Matthias Bartolomey spielt ein Violoncello von David Tecchler (Rom 1727) und dessen detailge-treuen Nachbau von Philipp Bonhoeffer (Montecastelli (2021).
Matthias ist exklusiver Endorsement-artist bei LARSEN STRINGS Denmark.