Konzert – „Ich wandle durch Theresienstadt“

Sonntag, 13. Oktober 2024
19.00 Uhr
Haus der Kultur Anif

WOLFGANG HOLZMAIR

Programm:

Programm Theresienstadt

„Ich wandle durch Theresienstadt“

 

Wolfgang Holzmair, Bariton
Klavier Wolfgang Brunner

 

Ilse Weber:                  Dobrý den (Guten Tag)

                                      Wiegala

                                      Ich wandre durch Theresienstadt

Pavel Haas:                 Zaslech jsem divoké husy (Ich vernahm Wildgänse)

                                      V Bambusovém háji (Im Bambushain)

Gideon Klein:              Ukolébavka (Wiegenlied)

Viktor Ullmann:         Säerspruch  (C.F.Meyer)

Hans Krása:                 Ihr Mädchen seid wie die Gärten (Rilke)

                                       Die Liebe (Catull)

                                       Vice versa (Morgenstern)

Carlo S. Taube:           Ein jüdisches Kind (Erika Taube)

Adolf Strauss:             Heimweh

Felix Borges:               Kuplet

Viktor Ullmann:         A Mejdel in die Johren

Karel Švenk:               Všechno jde!

Adolf Strauss:            Ich weiß bestimmt, ich wird Dich wiedersehn! Tango

                                                                                                            (Ludwig Hift)

Robert Schumann:    Sie suchen einander (Kopper)

Emmerich Kalmann: Terezín-Lied (unbek. Autor)

Hermann Leopoldi:   In einem kleinen Café in Hernals (Peter Herz)

                                      Das kleine Café                (Walter Lindenbaum)

Otto Skutecky:            Drunt im Prater ist ein Platzerl (Leo Strauss)

WOLFGANG HOLZMAIR

Wolfgang Holzmair wurde in Vöcklabruck (Österreich) geboren und studierte an der Musikhochschule Wien bei Hilde Rössel-Majdan (Gesang) und Erik Werba (Lied). Außerdem studierte er an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Als Liedsänger tritt der Künstler regelmäßig in den führenden Musikzentren der Welt auf, wie etwa in London, Lissabon, Moskau, New York, Seoul, Washington, beim Risör Festival (Norwegen), bei den Festivals von Bath, Belfast und Edinburgh (GB), beim Menuhin Festival Gstaad (Schweiz), den Bregenzer Festspielen sowie beim Carinthischen Sommer (Österreich) gemeinsam mit führenden BegleiterInnen und PianistInnen unserer Zeit.

Zu seinen Opernpartien gehören Masino in Haydns La vera costanza, Papageno und Sprecher (Zauberflöte), Don Alfonso (Cosi), Eisenstein (Fledermaus), Wolfram (Tannhäuser), Valentin (Faust/Gounod), Faninal (Rosenkavalier), Musiklehrer (Ariadne), Vater (Hänsel und Gretel von Humperdinck), Danilo (Lustige Witwe), Eduard (Neues vom Tage von Hindemith), Demetrius (A Midsummernight’s Dream von Britten) oder Hans Scholl (Weisse Rose/Udo Zimmermann).

Wolfgang Holzmair arbeitet mit führenden europäischen und amerikanischen Orchestern zusammen, wie dem Israel Philharmonic Orchestra, den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Budapest Festival Orchester, dem Cleveland Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, den Wiener Symphonikern oder dem Concertgebouw unter Dirigenten wie Blomstedt, Boulez, Chailly, von Dohnany, I. Fischer, Frühbeck de Burgos, Haitink, Harnoncourt, Norrington, Ozawa, Welser-Möst etc.

Umfangreiche und von der Kritik hochgelobte Aufnahmetätigkeit im Bereich Oper, Konzert und Lieder von Haydn, Beethoven, Schubert, Brahms und Wolf bis zu zeitgenössischen Komponisten. Seit Jahren setzt sich der Künstler auch für die Verbreitung von Werken, insbesondere Liedern, ehemals verfolgter Komponisten ein, wovon seine Krenek-, Mittler-, Zeisl-, Schreker- und Theresienstadt-CDs zeugen. Holzmairs Aufnahme von Brahms‘ „Ein deutsches Requiem“ unter Herbert Blomstedt wurde mit dem Grammy ausgezeichnet.

Von1998 -2022 leitete er eine Lied- und Oratorienklasse am Mozarteum in Salzburg, von 2014-2019 war er dort Leiter der Internationalen Sommerakademie. Er gibt Meisterkurse in Europa und Nordamerika, zuletzt in Oxford, Montréal und Vilnius (Litauen). Außerdem ist er Visiting Professor am Royal College in London.