22. März 2026, 19.00
Kulturhaus Anif
Zuversicht, Ermutigung, Hoffnung, Morgenstern/Aurora
Musiker*innen: Ingeborg Weber/Harfe - Georg Winkler/Klarinette - Florian Müller/Percussion
Moderation: Karl Müller
Ohne Zuversicht und Ermutigung zu leben, ist das möglich – angesichts der Zumutungen und Ungeheurlichkeiten, die diese Welt parat hat? Nein, niemals. Die Erscheinungsformen von Zuversicht/Ermutigung, widerständiger Kraft, Hoffnung, Trost zur Stärkung sind vielfältig und äußern sich oft ganz leise – im beschwörenden Gebet etwa, im Wissen über das Geborgensein im Geliebtwerden, im aufbauenden, empathischen, tröstlichen Wort zur rechten Zeit, in der Freude und Gewissheit, die Mühen der Ebenen letztlich doch zu bewältigen, im Glauben an eine bessere Welt ohne Vernichtungsdrohung und Krieg, im plötzlichen Innewerden der Kraft der warmen Vernunft oder auch in der Erfahrung von Freundlichkeit, die, wie es bei Bert Brecht heißt, die Welt wird noch einmal retten können. Literarische Texte von P. Fleming, G.E. Lessing, F. Schiller, H. Domin und Th. Kramer u.a.m. werden den musikalischen Abend mit Klezmer-Musik begleiten.
Ingeborg Weber, Studium und Absolventin der Instrumentalpädagogik und Konzertharfe am Mozarteum, Lehrerin für Harfe und Hackbrett an den Musikschulen Berchtesgaden und Bad Reichenhall, Mitglied verschiedener Kammermusikensembles.
Georg Winkler, Klarinettist, Absolvent des Mozarteums, Klezmer-Musiker, Mitwirkung in vielen Orchestern und Ensembles (z. B. Mozarteum Orchester Salzburg, Österreichisches Ensemble für Neue Musik, Salzburger Kammersolisten), Vorsitzender diverser Jurys, Musikpädagoge und Fachgruppenleiter am Musikum Salzburg.
Florian Müller, Schlagzeug / Percussion; Studium am Konservatorium Nürnberg,
seit 1994 Dozent an der Universität Mozarteum in Salzburg. Konzerttätigkeit mit Jazz- und Rockbands, im Bereich „neue Musik“ und mit Orchestern.
Karl Müller, Literaturwissenschaftler an der Universität Salzburg, Vorstand des Fachbereichs Germanistik der Universität Salzburg (2007–2011), Mitbegründer des Stefan-Zweig-Zentrums Salzburg, Mitglied des Zentrums für Jüdische Kulturgeschichte der Universität Salzburg, 1996–2021 Vorsitzender der Theodor Kramer Gesellschaft; zahlreiche Bücher und Aufsätze zu literarischen und kulturhistorischen Themen. Amateur-Musiker. Vorsitzender des „Salzburger Musikvereins. Dialoge zwischen Klassik, Moderne und Volksmusik“.